Auch die Flurbezeichnung "in den Gruben" geht auf den Goldbergbau zurück, der seit dem 14. Jahrhundert auf die goldführenden silurischen Quarzite betrieben wurde. Beide Gewinnungsarten hatten stark wechselnde Ausbeuten, deren Wert oft nicht die Kosten deckte.
Die Schwarzburger Grafen wurden 1442 von Kaiser Friedrich III. aus dem Hause Habsburg mit dem Privileg der Goldwäsche im Schwarzatal belehnt.
Auch Sitzendorfer Einwohner wurden von den Grafen in diesem Gewerbe beschäftigt. Das Gold wurde aus dem Flußschotter oder aus dem eiszeitlich abgelagerten Gestein an den
diluvialen Flußterrassen oberhalb der Schwarza gewaschen oder im Bergbau aus dem Gestein geschlagen. 1774 wurde die Gewinnung nach mehrfachen Wiederbelebungsversuchen endgültig als zu kostspielig aufgegeben. Letztmalig wurde 1800 eine